Achtsamkeit im Übergang | aus Fillandra's Tagebuch

19. Mai 2020Fillandra Kali Shiva 

Liebes Tagebuch...

Schreibfeder

Auch wenn ich mich nicht entsinnen kann, je so einen Eintrag in mein Tagebuch begonnen zu haben, boten sich diese Worte als charmante Einleitung an.
Manchmal entstehen in den privaten Notizen Texte, die sich magisch anfühlen und einfach geteilt werden wollen. Kennst du das? Dann tu es mir doch gleich und teile die Magie deiner Kreativität.

Mal scheint die Sonne, mal scheint sie nicht.

Was der April nicht war, ist nun der Mai.
Ein Jahr wohne ich nun schon in Bremen. Doch so wirklich angekommen bin ich erst jetzt.
Ein Jahr lang habe ich rotiert und gearbeitet, meine Wohnung ausgestattet und meine Welt gebaut, doch meine Augen geöffnet um mein Werk zu sehen habe ich erst jetzt.
Ein Jahr lang habe ich gesehen, was ich unglaubliches leisten kann.

Stecke ich diese Energie und Ausdauer nun in meinen eigenen Rahmen mit meinem Inhalt, stell dir mal vor was da entsteht.
Doch Energie und Fluss ohne Angst zu erzeugen, das ist eine völlig andere Kunst. Eine Kunst die entdeckt, erprobt und geübt werden möchte.
Wenn ich zu passendem Tage Mitarbeiter in meinem Business begrüßen darf, möchte ich sie frei von Angst und Druck motivieren.
Das beginnt im kleinen. Ich darf auch mich selbst ohne diese Dinge führen. Eine faszinierende Reise, die mich zu unbewussten Glaubensmustern und interessanten Erkenntnissen führt.

Dies ist eine ver-rückte Zeit

Wir erleben uns gerade alle in einem neuen Rahmen und in neuem Bewusstsein - jeder auf seine Weise.
Doch dieser Rahmen ist ein Übergang. 

Möglicherweise ist das mein persönliches Empfinden, doch ich kann mir gut vorstellen, dass es anderen auch so geht.
Zeiten des Übergangs sind meist anstrengend. "Nich Fisch nich Fleisch", sagt man. (Gibt's da auch ne pflanzliche Redewendung? *kicher*) 
Da ist Ungeduld, Unruhe, Rastlosigkeit, Ratlosigkeit...

Doch tauchen wir unter diese Gefühle in unsere eigene Tiefe, unsere eigene Mitte, können wir die letzten Themen der Vergangenheit lösen - persönlich wie kollektiv.

Wir können die letzten Sandsäcke abwerfen und wirklich beginnen zu fliegen.
Treten wir aus aus dem Geräusch von Ablenkung und Zweifel, kommen wir in unsere eigene Wahrheit.
Ja, Wahrheit kann etwas unglaublich persönliches, individuelles sein. Sie respektvoll zu teilen und mit ihr gemeinsam zu wachsen, dürfen wir wieder erlernen. Denn Wahrheit entsteht von Innen nach Außen mit einem gelebten Leben. Nicht anders herum.
Wir haben gelernt Chaos zu fürchten, sobald es mehr als EINE Wahrheit gibt. Ist das so?

Vielfalt bedeutet Wachstum, wenn wir sie mit Liebe teilen. 

Aus verschiedenen Meinungen entstehen neue gemeinsame Werke, wenn wir Kommunikation beherrschen und verstehen. 
Ein gemeinsames größer werden, ein gemeinsames Wachsen, ist in meinem Gefühl die schönere Zukunft.
Es ist so viel mehr möglich, wenn wir aufhören einander zu fürchten.

Lernen wir auch unsere eigene Wahrheit wertungsfrei anzunehmen. Mag sein, dass uns die Wahrheit über uns selbst manchmal abstoßend erscheint. Doch Wandel ist gewiss und mit Selbstliebe ist das Wandeln stets vergnüglicher.

Wandel ist gewiss.

Ob wir in Liebe wandeln oder durch Angst ist unsere tägliche Wahl.

Namasté

Fillandras Signatur
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